Das Vestibül

Eingangshalle in längst vergangene Zeiten

Im Vestibül findet sich eine stattliche Zahl abnormer Geweihe und Gehörne. © Michael Leukel Photography

Das naturkundliche Interesse des Grafen Franz I. dokumentiert sich in der bedeutenden Sammlung von Hirschgeweihen und Rehbockgehörnen - allesamt Besonderheiten der Natur, die für die Menschen des ausgehenden 18. Jahrhunderts genauso beachtenswert waren wie die Kunstwerke, die durch Menschenhand entstanden sind.

In der Eingangshalle des Erbacher Schlosses befindet sich die Sammlung abnormer Hirschgeweihe. Verursacht wird der abnorme Wuchs der Geweihe durch Krankheiten oder Verletzungen. Korkenzieherartige Stangen weisen zum Beispiel auf Erkrankungen der Milz oder der Leber hin.

Das Mosaik im Fußboden zeigt das Wappen der Grafen zu Erbach-Erbach und von Wartenberg-Roth.

FÜHRUNGEN GRÄFLICHE SAMMLUNGEN

Besichtigung nur mit Führung möglich. Die Schlossräume sind nicht beheizt.

Bis einschließlich 1. November 2020
Montag bis Freitag: 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: zusätzlich 11.30, 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr

2. November 2020 bis 6. Januar 2021
Täglich 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 26. Dezember 2020
31. Dezember 2020 entfällt die Führung um 16.00 Uhr.

Hubertus-Kapelle mit Schöllenbacher Altar

Besichtigung nur mit Führung möglich. Die Schlossräume sind nicht beheizt.

Bis einschließlich 1. November 2020
Montag bis Freitag 14.15 Uhr
Samstag, Sonntag und an allen Feiertagen 14.15 und 14.45 Uhr

2. November 2020 bis 6. Januar 2021
Keine öffentlichen Führungen.