Die Hirschgalerie

Die Hirschgalerie beherbergt zahlreiche kapitale Geweihe. © Michael Leukel Photography

Die Hirschgalerie wurde unter Eberhard XV. eingerichtet und beeindruckt durch die wunderbare Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert, die aus dem Kloster Roth um 1863 nach Erbach gebracht und eingebaut wurde.

An den Wänden befindet sich die Sammlung kolossaler Hirschgeweihe, die Franz I. zusammen getragen hat. Die Geweihe stammen von Tieren, die sehr viel größer waren als die heutigen, und waren ursprünglich in anderen Räumen untergebracht. Erst sein Enkel Eberhard XV. vereinte diese Objekte in der Hirschgalerie und zwar die größten, spektakulärsten in Augenhöhe und kleinere Exemplare darüber.

Gezeigt werden in der jagd- und naturkundlichen Sammlung in Erbach Geweihe, kolossal oder abnorm, bei denen es sich lohnte, sie aufzubewahren, der Öffentlichkeit zu präsentieren und der Nachwelt zu erhalten. Es handelt sich demnach nicht um Jagdtrophäen, sondern um eine aus naturhistorischem Interesse angelegte Sammlung.

FÜHRUNGEN GRÄFLICHE SAMMLUNGEN

Besichtigung nur mit Führung möglich. Die Schlossräume sind nicht beheizt.

Bis einschließlich 1. November 2020
Montag bis Freitag: 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: zusätzlich 11.30, 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr

2. November 2020 bis 6. Januar 2021
Täglich 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 26. Dezember 2020
31. Dezember 2020 entfällt die Führung um 16.00 Uhr.

Hubertus-Kapelle mit Schöllenbacher Altar

Besichtigung nur mit Führung möglich. Die Schlossräume sind nicht beheizt.

Bis einschließlich 1. November 2020
Montag bis Freitag 14.15 Uhr
Samstag, Sonntag und an allen Feiertagen 14.15 und 14.45 Uhr

2. November 2020 bis 6. Januar 2021
Keine öffentlichen Führungen.