Das Vestibül

Eingangshalle in längst vergangene Zeiten

Im Vestibül findet sich eine stattliche Zahl abnormer Geweihe und Gehörne. © Michael Leukel Photography

Das naturkundliche Interesse des Grafen Franz I. dokumentiert sich in der bedeutenden Sammlung von Hirschgeweihen und Rehbockgehörnen - allesamt Besonderheiten der Natur, die für die Menschen des ausgehenden 18. Jahrhunderts genauso beachtenswert waren wie die Kunstwerke, die durch Menschenhand entstanden sind.

In der Eingangshalle des Erbacher Schlosses befindet sich die Sammlung abnormer Hirschgeweihe. Verursacht wird der abnorme Wuchs der Geweihe durch Krankheiten oder Verletzungen. Korkenzieherartige Stangen weisen zum Beispiel auf Erkrankungen der Milz oder der Leber hin.

Das Mosaik im Fußboden zeigt das Wappen der Grafen zu Erbach-Erbach und von Wartenberg-Roth.

FÜHRUNGEN GRÄFLICHE SAMMLUNGEN

Besichtigung nur mit Führung möglich. Die Schlossräume sind nicht beheizt.

März bis Oktober
Montag - Freitag: 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Sonntags 16.00 Uhr: Öffentliche Führung mit Themenschwerpunkt Antikensammlung

November, Dezember (außer Adventswochenenden) und 1. bis 6. Januar
Täglich: 14.00 Uhr
Geschlossen: 24., 25. und 26. Dezember

Adventswochenenden
Freitag - Sonntag: 14.00, 15.00, 16.00 und 17.00 Uhr

Januar bis Dezember
Individuelle Führungen durch die Gräflichen Sammlungen und in der Hubertuskapelle mit dem Schöllenbacher Altar sind nach Voranmeldung ganzjährig zum Wunschtermin möglich.