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Leihgaben aus dem Deutschen Elfenbeinmuseum im Archäopark Vogelherd

Sonderausstellung mit Leihgaben des Deutschen Elfenbeinmuseums

Bis zum 7. Dezember sind Leihgaben aus dem Deutschen Elfenbeinmuseum im Archäopark Vogelherd zu sehen. Die Ausstellung „Der Vogelherd. Unser Mammut – seit der Eiszeit groß“ wurde am vergangenen Samstag durch Herrn MdL Guido Wolf, Minister der Justiz und für Europa des Landes Baden—Württemberg, feierlich eröffnet.

Professor Nicholas C. Conard, PhD, von der Universität Tübingen übernahm die wissenschaftliche Einführung. Kuratorin der Ausstellung, Frau Dr. Ewa Dutkiewicz, führte im Anschluss durch die Ausstellungsräume.  

In vier Höhlen der Schwäbischen Alb wurden seit 1931 bei Ausgrabungen kleine Figuren aus Mammutelfenbein gefunden, die zu den ältesten figürlichen Kunstwerken der Welt zählen. Aus diesem Grunde wurden die Fundstellen im Jahr 2017 in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO eingetragen. Die Vogelherdhöhle gilt als eine der reichsten Fundstätten im Welterbegebiet.

Das Mammut ist das Leittier des Archäopark. Es ist das emblematische Lebewesen für die Eiszeit, die Zeit, in der anatomisch moderne Menschen nach Europa einwanderten und auf der Schwäbischen Alb einzigartige Hinterlassenschaften in Form von Kunstwerken, Musikinstrumenten und Schmuck hergestellt und zurückgelassen haben. Das Rohmaterial dieser Objekte ist zumeist aus Mammutelfenbein. Neben dem 40.000 Jahre alten Original sind in der Ausstellung u.a. Stoßzahnfragmente, Schmuck und Werkzeuge zu sehen.

Die Präsentation wird veranstaltet in Kooperation mit der Stadt Niederstotzingen und dem Förderverein Eiszeitkunst im Lonetal e.V.. „Es freut uns sehr“, so Frau Edda Behringer M.A., Wissenschaftliche Leiterin des Deutschen Elfenbeinmuseums, „dass wir die Ausstellung um Exponate aus unserem Fundus haben bereichern können“.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter: http://www.archaeopark-vogelherd.de/aktuelles.

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